selftitled EP

by easteregg

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    Sold Out

1.
04:30
2.
3.

about

recorded on a nice summer day in a dark basement sometime in September 2011

credits

released October 3, 2011

tim:
| cello, lyrics, percussion
onse:
| vocals, lyrics, electronics, booklet, pictures
jarppi:
| post-production

tags

license

about

easteregg Koblenz, Germany

easteregg is the noise project of Tim and Onse. Founded 2009, they released their demo "the third chapter" before getting together again to record their seltitled EP in September 2011. In 2013, they released their first full length called "Ferne". This album marked a change in style. The songs became longer and richer in variety. Yet easteregg managed to stay true to their noisy roots. ... more

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Redeem code

Track Name: f wie feige
Ich habe dir gegenüber noch nie so empfunden wie heute
Und siehst du die Krähen? Sie berichten von dir.
Dabei will ich das alles schon so lange nicht mehr hören
Du bist gegangen ohne dich zu verabschieden
(Hast mich das für dich machen lassen,
es war der Weg des geringsten Widerstandes... für dich)
Dir geht es gut? Freut mich zu hören.
Komm erzähl mir noch ein wenig mehr
(ich lausche doch so gerne all deinen Geschichten)

Handeln, handeln, handeln – aber hast du nachgedacht?
Kein einziges Wort bist du noch wert
nicht einmal die negativen.

Die Gleichgültigkeit (sie) frisst mich auf.
Track Name: je me crois en enfer, donc j'y suis…
[instrumental]
Track Name: Kamera scharfstellen scheitert
Das sinkende Schiff zeigt mit dem Ringfinger auf die aufsteigende Sonne.
Jeder Leuchtturm zerbricht bei der Andeutung einer Umarmung.
Die Wolken weigern sich von nun an,
das Fließen des Meeres in ihren einst glänzenden Augen widerzuspiegeln.
Der Polyp zeigt in alle Richtungen.
Diese Offenheit ist nicht mal als Präliminarfrieden zu verstehen.
Das Ufer ist endlos, eine Folterkammer ohnegleichen.
Der Adler schenkt mir eine Träne und verfasst poetologische Manifeste.
Ich danke ihm mit einem Steinwurf,
auch wenn das weder mich noch die Sonne weiterbringt.
Die hier stattfindende Sedimentation träumt von Gebirgen, doch ich
werde bloß von Bildern und den dazugehörigen Staffeleien erschlagen.
(Naja, was soll’s, ich habe mich eh schon viel zu lange nicht mehr um
das Bewerfen von Straßenschildern mit Flimmerkisten gekümmert.)

Und so nimmt das Leben seinen Lauf.
Und es läuft vor mir weg...


Ich stehe hier an diesem Kai
Und die Schiffe zieh’n vorbei
Bin traurig, doch werde munter
Geht eines dieser Schiffe unter

Egal wohin sich mein Blick auch wendet
Ich seh’ wie ein weit’res verendet
Sturm trieb Bojen weit nach draußen
Es gibt wohl keine Fixpunkte mehr

Weder im Innern noch dort draußen
Mein Blick wird wie die See, kahl und leer
Langsam verschwimmen Himmel und See

Oh, klarer Blick, warum sagtest du Ade?
Ein mäanderndes Labyrinth ohne Ende...
Am Ufer stehend erwarte ich die Wende